Wissenschaft & Studien

Studien

Die Ergebnisse der Behandlungen in unserer Klinik werden in eigenen Nachuntersuchungen kontrolliert und in der internationalen Literatur veröffentlicht. Die Klinik beteiligt sich ferner an den Therapiestudien der "Arbeitsgemeinschaft für gynäkologische Onkologie (AGO)", da hier Patientinnen die Möglichkeit erhalten, frühzeitig an neuen Therapien teilzunehmen. Ein eigenes Studiensekretariat  des onkologischen Schwerpunktes ermöglicht dies.

Studien der Frauenklinik

AGO-Ovar OP 7 TRUST / AGO Ovar 19

  • Studie zur primären radikalen Operation bei fortgeschrittenem Ovarialkarzinom
  • Evaluation von Fragilität und Langzeit Lebensqualität

Synopse AGO‐OVAR OP.7 TRUST/AGO‐OVAR 19

C-Patrol

Nicht interventionelle Studie zu Olaparib bei Ovarialkarzinompatienten mit BRCAm+ und PSR

Prospektives Register zur Erfassung der Behandlungspraxis von gynäkologischen Sarkomen in der klinischen Routine (REGSA)

Faxantwort REGSA

SHAPE

Eine randomisierte Phase III Studie zum Vergleich der radikalen Hysterektomie und pelvinen Lymphonodektomie vs. der einfachen Hysterektomie und pelvinen Lymphonodektomie bei Patientinnen mit frühem Zervixkarzinom - Eine GCIG Studie.

AGO-OVAR 2.21

Eine prospektive, randomisierte klinische Phase III Studie zur Prüfung von Carboplatin/Gemcitabin/ Bevacizumab vs. Carboplatin/pegyliertes liposomales Doxorubin/ Bevacizumab bei Patientinnen mit platinsensiblen rezidivierendem Ovarialkarzinom.

AGO-Ovar 17 Studie

Prospektive randomisierte multizentrische Studie zur Evaluierung der optimalen Therapiedauer von Bevacizumab in Kombination mit Paclitaxel und Carbopaltin.

Studie läuft aktuell

HIPEC- Ein neuer Therapieansatz

Als Schwerpunktklinik für Eierstockkrebs sind wir besonders daran interessiert, zu neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen beizutragen. So haben wir uns schon in der Vergangenheit an großen Studien zum Ovarialkarzinom maßgeblich beteiligt.
Ein neuer, vielversprechender und viel diskutierter Therapieansatz ist die "Hypertherme Intraperitoneale Chemotherapie- HIPEC". Hier gibt es für andere Tumorarten, wie zum Beispiel den Darmkrebs bereits sehr gute Therapieergebnisse. Beim Ovarialkarzinom ist der Einsatz noch nicht im Rahmen einer adäquaten klinischen Studie geprüft, doch auch hier sind erste Therapieerfolge zu verzeichnen. Eine große multizentrische Studie in Zusammenarbeit mit der "Arbeitsgemeinschaft für gynäkologische Onkologie (AGO)" befindet sich derzeit in Vorbereitung. Hier werden wir als eines der führenden Zentren unseren Patientinnen die HIPEC anbieten können.