Diagnostik von kindlichen Schluckstörungen

Wir sind auf die Diagnostik und Therapie von Schluckstörungen bei Neugeborenen bis hin zu jungen Erwachsenen spezialisiert und stellen damit am Florence-Nightingale-Krankenhaus als eines der wenigen kindlichen Dysphagiezentren die Versorgung junger, betroffener Patienten sicher.

Da Schluckstörungen ein sehr komplexes Krankheitsbild sind und vielseitige Ursachen haben können, erfassen wir im Rahmen der Diagnostik vor allem die Schluckfunktion, das Essverhalten, die Eltern-Kind-Beziehung und die allgemeine gesundheitliche Situation. Gemeinsam erstellen wir im Anschluss eine individuelle Therapie, damit das Essen und Trinken für das Kind wieder zu einem Genuss wird.

Verschiedene Grunderkrankungen führen zum Krankheitsbild

Dass Kinder mit neurologischen Grunderkrankungen auch Schluckstörungen haben können, ist seit vielen Jahrzehnten bekannt. Eltern kennen diese Probleme meist und es gibt eine Reihe therapeutischer Ansätze, um die Symptome zu behandeln. Bei manchen Kindern kann jedoch die Störung auch unbemerkt ablaufen, sodass nicht nur wiederkehrende Atemwegsinfektionen auftreten können, sondern auch unklares, wiederkehrendes Fieber. Daher sollte man bei den kleinen Patienten mit neurologischen Grunderkrankungen immer dann an eine Schluckstörung denken, wenn wiederkehrende Symptome auftreten, die mit der Grunderkrankung nicht in Einklang zu bringen sind.

Wir wissen heute, dass auch Kinder ohne neurologische Grunderkrankungen von Schluckstörungen betroffen sein können. Hierzu zählen beispielsweise Kinder mit Fehlbildungen des Herzens, der Speiseröhre oder auch Frühgeborene. Treten bei ihnen unklare Atemwegsbeschwerden oder Fieberschübe wiederkehrend auf, sollte der Verdacht auf eine Schluckstörung untersucht werden.

Schluckstörungen: Gut informiert