Leistungsspektrum

Je früher Entwicklungs- und Verhaltensstörungen erkannt werden, um so erfolgreicher können sie in der Regel behandelt werden.

Manche Gesundheitsprobleme treten schon kurz nach der Geburt auf, andere Störungen bzw. Erkrankungen zeigen sich erst im Rahmen der körperlichen, geistigen und seelischen Entwicklung eines Kindes oder Jugendlichen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des SPZ untersuchen die Kinder und Jugendlichen zielgerichtet, um anschließend entsprechend zu beraten, zu behandeln oder notwendige Maßnahmen einzuleiten.

Zu den häufigsten im SPZ untersuchten und behandelten Störungen gehören:

  • Neurologische Erkrankungen (z. B. Epilepsien, Bewegungsstörungen)
  • Motorische Auffälligkeiten (z. B. Koordinationsstörungen)
  • Betreuung von Risiko-Früh- und Neugeborenen
  • Regulationsstörungen bei Säuglingen und Kleinkindern (0-3 Jahre): exzessives Schreien und Unruhe, Schlafstörungen, Fütter-/Essprobleme (spezielle Sprechstunde: kurzfristige Terminvergabe möglich).
  • Entwicklungsverzögerungen
  • Körperliche Behinderungen
  • Autismus-Spektrum-Störungen
  • Lernbehinderung oder geistige Behinderung
  • Teilleistungsstörungen (Lese-Rechtschreib-Schwäche, Rechenschwäche) im Rahmen anderer Störungen
  • Schlafstörungen
  • Ernährungs-/Essstörungen (z. B. Nahrungsverweigerung, Konflikte um das Thema Essen)
  • Einnässen und Einkoten
  • Aggressives Verhalten
  • Ängstlichkeit und Unsicherheit
  • Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom mit oder ohne Hyperaktivität (ADHS, ADS)
  • Schulprobleme bei Behinderung
  • Chronische Erkrankungen (z. B. Kopf- oder Bauchschmerzen, Diabetes mellitus)
  • Fetales Alkoholsyndrom

Wir können hier nur die häufigsten Störungen nennen. Bei speziellen Fragen hilft Ihnen gerne unser SPZ-Sekretariat weiter.