Endoprothetik

Düsseldorfer Endoprothesen-Zentrum® und EndoProthetikZentrum

Rund 400.000 Menschen erhalten laut der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie in Deutschland jährlich eine Endoprothese (künstliches Gelenk). Für Betroffene ist es wichtig, sich an ausgewiesene Experten zu wenden. Die Endoprothetik des Hüft-, Knie, Schulter- und Sprunggelenks, einschließlich Endoprothesen-Wechseloperationen, stellt einen wesentlichen Schwerpunkt unserer Klinik dar.

Die Auszeichnung als EndoProthetikZentrum, die von der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) sowie EndoCert vergeben wird, bescheinigt uns eine erstklassige Qualität sowie Erfahrung im Bereich der endoprothetischen Versorgung.

Unsere Klinik erfüllt folgende Qualitätsanforderungen eines EndoProthetikZentrums:

  • ein umfassendes Leistungsspektrum in Diagnostik und Therapie
  • eine bestimmte Anzahl an Operationen,
  • den Nachweis strukturierter Prozesse,
  • die Einhaltung einer vorgegeben Struktur der Klinik sowie
  • die nachgewiesene Qualifikation der Mitarbeiter

Wir sind zudem als Endoprothesenzentrum-EPZ® nach ClarCert zertifiziert. Die Zertifizierung bescheinigt, dass wir die Vorgaben zur Struktur, den Prozessen und der Qualifikation der Operateure einhalten. Unsere Qualität ist transparent: Die Ergebnisse der Behandlungsfälle werden entsprechend der gesetzlichen Vorgaben beim Aqua Institut qualitativ bewertet und im Deutschen Endoprothesenregister – EPRD® veröffentlicht.

Zur Kontrolle unserer Qualität beteiligen wir uns an der bundesweiten Erfassung der Qualitätsindikatoren (BQS/AQUA®) und an der zentralen Erfassung aller Endoprothesen im Deutschen Endoprothesenregister (EPRD)®.

Unsere Leistungen:

Die endoprothetische Versorgung der großen Gelenke führen wir zementfrei und zementiert durch. Wir verwenden Implantate bekannter Hersteller aus Deutschland, dem europäischen Ausland und den USA. Wir bevorzugen ausschließlich Operationsmethoden, die seit vielen Jahren bekannt und etabliert sind.

Die Hüftendoprothetik wird überwiegend zementfrei mit Titan-Implantaten ausgeführt, wenn die knöchernen Strukturen dies zulassen. Bei speziellen Fragestellungen besteht die Möglichkeit, Endoprothesen, welche exakt auf die anatomischen Strukturen des Patienten zugeschnitten sind, herzustellen.

Für die Knieendoprothetik steht eine Vielzahl unterschiedlicher Implantate zur Verfügung. Für einen Knorpelverschleiß der Innenseite des Kniegelenkes werden „mediale Schlitten-Endoprothesen“ verwendet. Sie gewähren eine schnelle Rehabilitation sowie ein hohes Maß an Beweglichkeit. Ausgedehnte Arthrosen werden mit „kompletten Oberflächenersätzen“ behandelt. Diese Endoprothesen werden entsprechend dem weltweiten Standard fast ausschließlich zementfixiert. Kniegelenke mit erheblichen Achsabweichungen erhalten stabile, achsgeführte Implantate.

Schenkelhalsfrakturen, welche keine Aussicht auf eine knöcherne Ausheilung haben werden mit der Frakturendoprothetik versorgt, wodurch eine schnelle Mobilisation des Patienten gewährleistet ist.

Die Revisionsendoprothetik erfordert umfangreiche Kenntnisse über die OP-Verfahren und die Implantate. Für die anspruchsvollen Endoprothesenwechsel steht eine hauseigene Knochenbank nach den gesetzlichen Richtlinien des Transplantationsgesetzes (TPG) zur Verfügung. Hierdurch können Knochendefekte aufgefüllt werden und eine stabile Verankerung des Implantates gewährleistet werden.

Kontakt

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Endlich wieder schmerzfrei durch ein künstliches Gelenk