Informationen zur Schlafmedizin

Jeder vierte Mensch klagt über Schlafstörungen, die tagsüber erhebliche Auswirkungen in Form von Müdigkeit und Konzentrationsschwäche sowie Sekundenschlaf haben können. Auch eine Verschlechterung der Gedächtnisleistungen, Sexualstörungen, Depression oder Gereiztheit können durch unzureichenden und qualitativ schlechten Schlaf bedingt sein.

Schlafstörungen haben verschiedene Ursachen: Neben psychischen und psychiatrischen Ursachen können auch neurologische Krankheitsbilder wie unruhige Beine, periodische Beinbewegungen, Epilepsien, Narkolepsie oder neurodegenerative Erkrankungen den Schlaf stören.

Aus dem Bereich der Inneren Medizin können viele Krankheitsbilder mit Schlafstörungen einhergehen: z. B. Herzschwäche, chronische Schmerz-Syndrome, rheumatologische Erkrankungen sowie Atmungsstörungen.

Ein häufiges Krankheitsbild stellt das Schlafapnoe-Syndrom dar, von dem ca. drei Prozent der Bevölkerung betroffen sind. Die Ursache ist eine Erschlaffung der Muskulatur der oberen Luftwege in Höhe des Rachens. Dies kann bis zu einer kompletten Verlegung der Atemwege und einem Sauerstoffabfall im Blut führen. Durch die daraus resultierende erhöhte Atemanstrengung treten Weckreaktionen auf, die den Schlaf häufig unterbrechen. Der Betroffene fühlt sich tagsüber müde.