Stationäre Behandlung

In der Klinik stehen rund 80 vollstationäre Behandlungsplätze zur Verfügung, die sich auf fünf Stationen aufteilen. Jede Station ist auf ein krankheitsbezogenes Behandlungsangebot spezialisiert, wobei überall die Behandlungsoptionen des gesamten Spektrums psychiatrischer Diagnosen vorgehalten werden. Auf allen Stationen können Patienten nach ihrer Entlassung eine tagesklinische Behandlung anschließen. Das bietet den Vorteil einer Behandlungskontinuität durch das bekannte Stationsteam.

Je nach Erkrankungsbild und Schwere einer Erkrankung erfolgt die Zuteilung auf eine der fünf Stationen. Zwei Schwerpunktstationen, die Wahlleistungsstation Landhaus und die Station J2 im Haus Johannesberg, bieten den Patienten ein spezialisiertes Therapiekonzept zur Behandlung von Depressionen. Ein weiterer fundierter verhaltenstherapeutischer Behandlungsschwerpunkt für Menschen mit Angst- und Zwangsstörungen wird auf der Station J1 angeboten. 

Die psychiatrische Akutstation P1 im „Haus im Park“ wird fakultativ offen geführt. Hier wird das Konzept des Institutes für Professionelles Deeskalationsmanagement (ProDeMa ®) angewandt. Damit versuchen wir, einen Weg zur offenen Behandlung aller Betroffenen zu beschreiten. Die offene Station P2 widmet sich besonders der milieu- und soziotherapeutischen Behandlung von Menschen mit psychotischen Störungen.

Die Behandlungsschwerpunkte der Stationen im Überblick:

  • Station J1: Angst-/Zwangsstörungen, affektive Erkrankungen
  • Station J2: stabilisierende Psychotherapie
  • Station P1: geschützt-geschlossene Station
  • Station P2: psychotische Erkrankungen
  • Station Landhaus: Wahlleistungs-/Depressionsstation