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30.09.2019

Düsseldorfer Kliniken haben einen Fortbildungstag rund um die Notfallversorgung veranstaltet

In der Zentralen Interdisziplinären Notaufnahme am FNK arbeiten notfall- und akutmedizinisch speziell geschulte Ärzte und Pflegekräfte eng zusammen. (Foto: Frank Elschner)

Düsseldorf, 30. September 2019. Das Thema Notfallversorgung beschäftigt zurzeit Politik, Krankenhäuser und Bürger gleichermaßen. Am vergangenen Samstag, den 28. September fand zum ersten Mal die interdisziplinäre notfallmedizinische Fortbildung des Düsseldorfer „Triple ED Day“ statt. Über 200 Teilnehmer besuchten die klinikübergreifende Veranstaltung der Zentralen Notaufnahmen des Universitätsklinikums Düsseldorf, des Evangelischen Krankenhauses und des Florence-Nightingale-Krankenhauses der Kaiserswerther Diakonie.

Die Tätigkeit in Notaufnahmen ist anspruchsvoll, verlangt ein breites notfallmedizinisches Wissen und stellt immer wieder Herausforderungen dar. Auf der Fachveranstaltung „Triple ED Day“ am Universitätsklinikum Düsseldorf trafen alle Berufsgruppen und Disziplinen zum Austausch zusammen, die in einer und um eine Notaufnahme arbeiten. Der neue Ansatz der Veranstaltung, nicht nur aus Sicht der Mediziner, sondern auch mit der Brille des Rettungsdienstes und der Pflege auf die Notfallmedizin zu schauen, überzeugte die Teilnehmenden.

Das Programm beinhaltete eine große Themenvielfalt vom Trauma über Fieber, invasiven lebensrettenden Techniken bis hin zum Kindernotfall – alles Themen, die wichtig für die Notfallversorgung der Region sind. „Neben einem Update zur Versorgung einzelner Krankheitsbilder haben wir dabei insbesondere der aktuellen Entwicklung interdisziplinärer Zentraler Notaufnahmen Rechnung tragen“, sagte Martin Pin, Chefarzt der Zentralen Interdisziplinären Notaufnahme am Florence-Nightingale-Krankenhaus der Kaiserswerther Diakonie. Martin Pin ist zugleich Präsident der Deutschen Gesellschaft für interdisziplinäre Notfall- und Akutmedizin, kurz DGINA.

Mehr Informationen:

Notfallversorgung am Florence-Nightingale-Krankenhaus

Kindernotfallversorgung am Florence-Nightingale-Krankenhaus