Nachrichten

05.02.2021

Elomech und Teloplan spenden 5.000 Euro für den Umbau der Palliativstation

v. l. n. r. : Pfr. Klaus Riesenbeck, Vorstandssprecher KWD, Dipl.-Ing. Thomas Waese, Geschäftsführender Gesellschafter Teloplan Ingenieurgesellschaft mbH, PD Dr. med. Matthias Banasch, Chefarzt Klinik für Gastroenterologie, Onkologie und Allgemeine Innere Medizin, Daniel Pellmann, pflegerische Abteilungsleitung Klinik für Gastroenterologie, Onkologie und Allgemeine Innere Medizin, Norbert Stranz, Bereichsleiter Elomech-Gruppe, Dr. med. Holger Stiller, Vorstand KWD und Krankenhausdirektor am Florence-Nightingale-Krankenhaus (Foto: Kaiserswerther Diakonie)

Düsseldorf, 5. Februar 2021: Mehr Raum fürs Leben sollen Patientinnen und Patienten der Palliativstation im Florence-Nightingale-Krankenhaus erhalten. Daher baut das Krankenhaus der Kaiserswerther Diakonie die erste Ebene seines Bettenhauses um. Die Firmen Elomech und Teloplan spenden 5.000 Euro für das Projekt.

Menschen mit einer weit fortgeschrittenen, nicht heilbaren Krankheit und einer begrenzten Lebenserwartung brauchen eine individuelle Pflege und intensive Betreuung. Im Sommer 2005 nahm die Palliativstation am Florence-Nightingale-Krankenhaus als erste Palliativstation in Düsseldorf ihre Arbeit auf. „Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben“ ist das Motto der Ärzte, Pflegenden und ehrenamtlichen Mitarbeiter, die die Patienten darin unterstützen, selbstbestimmt ihre letzte Lebensphase zu gestalten.

„Wir möchten unseren Patienten und ihren Angehörigen viel Raum geben, die letzten Tage in besonderer Intensität und Qualität zu erleben. In den letzten Jahren sind wir zunehmend an räumliche Grenzen gestoßen. Jetzt wird die benachbarte Station nach den Gesichtspunkten einer optimalen palliativen Versorgung umgebaut. Wir freuen uns, wenn wir dorthin umziehen und noch mehr Wünsche unserer Patienten erfüllen können“, sagt PD Dr. med. Matthias Banasch, Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie, Onkologie und Allgemeine Innere Medizin.

Mit dem Umbau werden moderne wissenschaftliche Erkenntnisse umgesetzt, wie sich das Wohlbefinden der Patientinnen und Patienten verbessern lässt. So erhält die neue Station Klimatechnik, besonderes Licht sowie ein bestimmtes Farbkonzept. Neben dem Blick aus den Patientenzimmern ins Grüne soll ein großer Balkon es ermöglichen, frische Luft zu atmen sowie Licht und Sonne zu spüren. Der neue große Wohnbereich mit Kochgelegenheit wird zu persönlichen Begegnungen und kleinen privaten Feiern einladen. Ein eigener Raum für die Musik- und Kunsttherapie schafft neue Möglichkeiten, Gedanken und Gefühle kreativ auszudrücken und unterstützt so das Verarbeiten der Krankheit. Ein Isolierzimmer auf der Station wird eine palliative Versorgung von Patienten mit Infektionskrankheiten ermöglichen.

Um den Umbau zu unterstützen, haben die Firmen Elomech und Teloplan jetzt 5.000 Euro zugunsten der Palliativstation gespendet. „Als langjähriger Partner für Elektro- und Nachrichtentechnik der Kaiserswerther Diakonie vor Ort lernt man die Situation und somit die Aufwendungen der Mitarbeitenden für die Patienten besser kennen und noch mehr schätzen. Die Firmen Elomech und Teloplan freuen sich, einen Beitrag zur Verbesserung und Modernisierung leisten zu können“, sagt Norbert Stranz, Bereichsleiter bei der Elomech Elektroanlagen GmbH.

„Wir sind Elomech und Teloplan sehr dankbar für ihre Spende. Denn das Projekt ist aufwändig und lässt sich allein mit unseren Mitteln und öffentlichen Zuwendungen nicht finanzieren. Daher sind wir auf die Unterstützung von Förderern angewiesen“, erläutert Pfarrer Klaus Riesenbeck, Vorstandssprecher der Kaiserswerther Diakonie.

Wer wie Elomech und Teloplan die Kaiserswerther Diakonie unterstützen möchte, Menschen trotz einer unheilbaren Krankheit eine lebenswerte Zeit bis zum Schluss zu ermöglichen, kann an die Förderstiftung der Kaiserswerther Diakonie unter dem Kennwort „Umbau Palliativstation“ bei der KD-Bank eG spenden (IBAN DE61 3506 0190 0000 6506 50, BIC GENODED1DKD).