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26.11.2019

Lions-Tombola für das SPZ der Kinderklinik

Dr. med. Heide Born, Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin, mit einer kleinen Patientin. (Foto: Frank Elschner)

Düsseldorf, 26. November 2019. Der Lions Club Düsseldorf-Jan-Wellem veranstaltet am kommenden Samstag, 30. November von 11 bis 17 Uhr eine Spendenaktion in der Eingangshalle des Florence-Nightingale-Krankenhauses. Mehrere hundert Preise von Süßigkeiten und Tee bis hin zu Gesellschaftsspielen haben die Clubmitglieder für die Tombola zusammengetragen. Außerdem werden frisch gebackener Kuchen und Kaffee angeboten. Die Erlöse kommen dem Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ) der Klinik für Kinderheilkunde zugute.

„Wir sind dankbar für den langjährigen Kontakt und das Engagement des Lions Club Düsseldorf-Jan-Wellem, der in diesem Jahr zum 30. Mal die Spendenaktion durchführt. Mit den finanziellen Mitteln können wir Materialien für die Therapie besorgen, die sonst nicht finanzierbar wären. Mit den Mitteln des letzten Jahres haben wir unter anderem die Einrichtungen der Puppenhäuser erneuern können, die mit Spendengeldern aus früheren Jahren angeschafft wurden“, freuen sich die leitende Ärztin Martina Schrödter und der leitende Diplom-Psychologe Heinrich Brauer. Das Puppenhaus sowie Handpuppen werden beispielsweise genutzt, um den Kontakt zu den kleinen Patienten herzustellen und mit Rollenspielen die soziale Interaktion zu fördern. Puzzle und Steckboxen helfen, die motorische Geschicklichkeit zu entwickeln. Auch Bücher sind wichtige Materialien, die zum Kontaktaufbau und in der Therapie genutzt werden.

Im SPZ der Klinik für Kinderheilkunde werden jährlich etwa 1.500 Säuglinge, Kinder und Jugendliche von 0 bis 18 Jahren mit körperlich-neurologischen, geistigen oder seelischen Entwicklungs- oder Verhaltensauffälligkeiten – in enger Absprache mit dem Kinderarzt oder Neurologen – ambulant untersucht, beraten und behandelt. Ziel ist es, körperliche und seelische Störungen von Kindern möglichst frühzeitig zu erkennen und umfassend zu untersuchen. Damit wird es möglich, durch Beratung und Behandlung betroffenen Kindern und auch ihren Eltern wirksame Hilfe zu geben.