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17.02.2021

Mehr Raum für Lebensfülle: Umbau am Florence-Nightingale-Krankenhaus startet

Foto: Kaiserswerther Diakonie/Rendel Freude

Düsseldorf, 17. Februar 2021: Für Palliativpatienten und onkologische Patienten des Florence-Nightingale-Krankenhauses sollen moderne Räume und neue Möglichkeiten der Behandlung geschaffen werden. Dafür startet jetzt der Umbau der ersten Ebene im Bettenhaus.

Auf der Palliativstation des Florence-Nightingale-Krankenhauses werden Menschen mit einer weit fortgeschrittenen, nicht heilbaren Krankheit und einer begrenzten Lebenserwartung individuell gepflegt und intensiv betreut. Nach mehr als 15 Jahren stößt die Station, die die erste Palliativstation in Düsseldorf war, an ihre räumlichen Grenzen. Daher wird jetzt die benachbarte Station nach den Gesichtspunkten einer optimalen palliativen Versorgung umgebaut.

Geplant ist, die neue Station mit besonderem Licht und einem spezifischen Farbkonzept auszustatten. Der Eingangsbereich der Station wird komplett neu gestaltet und mit einem einladenden Empfangstresen ausgestattet. Der Blick in die grüne Umgebung sowie ein großer Balkon sollen das Wohlbefinden der Patientinnen und Patienten unterstützen und an die frische Luft und in die Sonne einladen. Das neue Herzstück der Station wird der neue große Wohnbereich mit Kochgelegenheit, in dem gemeinsam gekocht und im kleinen Rahmen privat gefeiert werden kann. Ein weiterer Raum soll speziell für die Musik- und Kunsttherapie entstehen. Klangschalen regen beispielsweise zu neuen Sinneserfahrungen an und Maltherapien erleichtern die individuelle Auseinandersetzung mit allem, was im Leben war und noch kommt. Ein Isolierzimmer auf der Station wird eine palliative Versorgung von Patienten mit Infektionskrankheiten ermöglichen.

Das Projekt ist aufwändig und lässt sich nicht allein aus eigenen Mitteln und öffentlichen Zuwendungen finanzieren, sondern nur mit Unterstützung von Förderern. Daher hat die Förderstiftung der Kaiserswerther Diakonie unter dem Motto „Jeder Moment ist kostbar. Machen Sie ihn lebenswert“ eine Spendenkampagne ins Leben gerufen.

„Wir freuen uns, wenn wir die neue Station beziehen und noch mehr Wünsche unserer Patienten erfüllen können“, sagt PD Dr. med. Matthias Banasch, Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie, Onkologie und Allgemeine Innere Medizin.

Sobald der Umzug erfolgt ist, wird die Modernisierung der ersten Ebene des Bettenhauses im Bereich der Internistischen Station und der jetzigen Palliativstation fortgesetzt, um auch für die onkologischen Patienten der Klinik für Gastroenterologie, Onkologie und Allgemeine Innere Medizin neue Möglichkeiten zu schaffen.