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30.10.2018

Brust- und Eierstockkrebs: "Habe ich ein erhöhtes Risiko, daran zu erkranken?"

Die Veranstaltung informiert über das Erkrankungsrisiko bei Familiärem Brust- und Eierstockkrebs. (Foto: Piotr Marcinski - Fotolia)

Düsseldorf, 30. Oktober 2018. Bei bis zu 30 Prozent der von Brust- oder Eierstockkrebs betroffenen Frauen ist die Erkrankung durch eine Veränderung der Gene bedingt. Für Frauen, die sich fragen, ob bei ihnen ein erhöhtes Krankheitsrisiko vorliegt, veranstaltet das Gynäkologische Krebszentrum am Mittwoch, den 7. November einen Informationsabend.

„Der Gedanke, dass wir möglicherweise eine solche Genveränderung in uns tragen und weitervererben könnten, geht häufig mit großen Ängsten einher“, schildert Dr. med. Katharina Carrizo, Oberärztin der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am Florence-Nightingale-Krankenhaus, ihre Erfahrungen. Im Rahmen der Infoveranstaltung erläutert die Expertin gemeinsam mit Dr. med. Natalie Herold vom Universitätsklinikum Köln, für welche Frauen eine genetische Beratung sinnvoll ist und wie ein Beratungstermin in der Sprechstunde für familären Brust- und Eierstockkrebs genau abläuft. Zudem zeigen sie Interessierten auf, welche positiven Konsequenzen es haben kann, von einer solchen Genveränderung zu wissen.

Das Florence-Nightingale-Krankenhaus ist auf die Behandlung von Eierstockkrebs spezialisiert und wurde als eine der ersten in Deutschland zum Gynäkologischen Krebszentrum mit Empfehlung der Deutschen Krebsgesellschaft ernannt. Außerdem ist sie durch die Europäische Fachgesellschaft als Europäisches Krebszentrum zertifiziert.

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, den 7. November von 18 bis 19.30 Uhr in der Fliedner Fachhochschule an der Geschwister-Aufricht-Straße 9 in Düsseldorf statt. Die Termine für die monatlich stattfindene Sprechstunde für familiären Brust- und Eierstockkrebs in Kaiserswerth finden Sie unter unseren Sprechstundenzeiten.

Mehr Informationen:

Patientinneninformation zur Sprechstunde

Gynäkologisches Krebszentrum