Nachrichten

25.10.2018

Die Psychiatrie im Spannungsfeld von Autonomie und Zwang: Fachaustausch am 21. November

Zur Vortragsreihe der Psychiatrie lädt PD Dr. med. Joachim Cordes, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie (l.) nach Kaiserswerth ein. (Foto: Bettina Engel-Albustin)

Düsseldorf, 25. Oktober 2018. Im Rahmen der Vortragsreihe „Ethik in der Psychiatrie“ lädt Chefarzt PD Dr. med. Joachim Cordes zur zweiten Veranstaltung für Ärztinnen und Ärzte ein. Das Spannungsfeld der Psychiatrie zwischen Autonomie und Zwang ist Thema des Nachmittags mit Universitätsprofessor Dr. med. Heiner Fangerau.

Anlass für die Diskussion sind die seit 2017 geltenden Neuregelungen des PsychKG. Sie erfordern den Abbau von Zwangsmaßnahmen und die Öffnung geschlossener Stationen als Kernaufgabe sozialpsychiatrischer patientengerechter Versorgung. Das Spannungsfeld zwischen Selbstbestimmung und Sicherheit der Patienten im gesellschaftlichen Kontext wird berührt.

Universitätsprofessor Dr. med. Heiner Fangerau vom Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin an der Heinrich-Heine-Universität beleuchtet das Thema aus historischem Blickwinkel. Das Thema seines Vortrags lautet „Die Spannung in der Psychiatrie zwischen Autonomie und Zwang: Ein Blick auf die Geschichte und Ethik einer bipolaren Disziplin“. Im Anschluss sind die Teilnehmer zur weiteren Auseinandersetzung mit dem Thema, zur Diskussion und zum fachlichen Austausch aufgerufen.

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, den 21. November um 16.30 Uhr statt. Veranstaltungsort ist der große Saal im Johannisberghaus der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Zeppenheimer Weg 7 in Düsseldorf. Anmeldungen nimmt das Sekretariat bis zum 14. November per Mail an Ethik-Psychiatrie(at)kaiserswerther-diakonie.de entgegen.

Mehr Informationen:

Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie

Einladungsflyer