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08.01.2019

Florence-Nightingale-Krankenhaus setzt sich für Hygienewissen und Händehygiene ein

Düsseldorf, 10. Januar 2019. Mit der Hygiene-Initiative „Keine Keime. Keine Chance für multiresistente Erreger. Gemeinsam Gesundheit schützen“ wenden sich die nordrhein-westfälischen Krankenhäuser an Patienten, Besucher und Mitarbeitende. Das Florence-Nightingale-Krankenhaus der Kaiserswerther Diakonie beteiligt sich an der Kampagne und zeigt vom 14. bis 17. Januar in der Eingangshalle die Wanderausstellung der Initiative.

Das Ziel der Hygiene-Initiative ist es, Patienten, Besucher und Mitarbeiter für das Thema Keime zu sensibilisieren und über wichtige Hygiene-Maßnahmen aufzuklären. „Um die Übertragung von gesundheitsschädlichen Keimen zu verhindern und die Gesundheit zu schützen, sind im Krankenhaus Mitarbeiter, Patienten und Besucher gefragt. Zur Vorbeugung gehört die Händehygiene mit Desinfektionsmittel vor und nach dem Krankenhausbesuch, aber auch der Besuchsverzicht, wenn man infektiös erkrankt ist“, erklärt Dr. med. Gregor Zysk, Leiter der Klinikhygiene am Florence-Nightingale-Krankenhaus der Kaiserswerther Diakonie.

Im Florence-Nightingale-Krankenhaus befinden sich an allen relevanten Stellen – von der Eingangshalle bis zum Patientenzimmer – für alle frei zugängliche Händedesinfektionsmittelspender. Informationsmaterialien klären über die richtige Durchführung der Händehygiene auf. „Wer informiert ist und die eigene Händehygiene pflegt, leistet mit geringem Aufwand einen großen Beitrag zum Gesundheitsschutz aller“, fasst Dr. Zysk den Nutzen zusammen. „Mit der Ausstellung wollen wir Hygiene-Wissen vermitteln, über Irrtümer aufklären und Hilfestellung geben für ein gesundheitsförderndes Verhalten.“

Die Ausstellung der Hygiene-Initiative zeigt, welche Rolle Bakterien für die Evolution und für das menschliche Immunsystem spielen, in welchen Fällen sie Krankheiten auslösen können und wie die Wissenschaft sie erstmalig entdeckt hat. Sie deckt den Unterschied zwischen nützlichen und gefährlichen Keimen auf. Die medizingeschichtliche Bedeutung von Antibiotika wird dargestellt, aber auch die heutigen Herausforderungen bei der Behandlung aufgrund von Resistenzen thematisiert. Darüber hinaus bietet die Ausstellung noch einen ganz praktischen Nutzen: Jeder Besucher kann in einer „Black Box“ die eigene Händedesinfektion überprüfen.

Hygiene im Florence-Nightingale-Krankenhaus

Die Aufgabe der Hygiene ist es, Infektionsrisiken zu erkennen und zu beseitigen oder zumindest so weit wie möglich zu reduzieren. Für die Hygiene im Florence-Nightingale-Krankenhaus sorgt ein Team von vier Hygieneexperten. Auf Basis gesetzlicher Bestimmungen des Robert-Koch-Instituts in Berlin erarbeiten sie Maßnahmen um Patienten und Personal vor Infektionen zu schützen. Die Einhaltung der Hygieneanforderungen im Florence-Nightingale-Krankenhaus wird von der Hygienekommission überwacht. Sie diskutiert aktuelle Themen und beschließt Schutzmaßnahmen für das Krankenhaus.

Information zur Hygiene-Initiative finden Sie auf www.keine-keime.de.