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23.07.2018

Überfüllte Notaufnahmen und nun?: ZINA-Chefarzt Martin Pin als Experte zum Thema im WDR-Fernsehen

Martin Pin, Chefarzt der Zentralen Interdisziplinären Notaufnahme am Florence-Nightingale-Krankenhaus und Präsident der Deutschen Gesellschaft für interdisziplinäre Notfall- und Akutmedizin. (Foto: DGINA)

Düsseldorf, 23. Juli 2018. Überfüllte Notaufnahmen, Notfälle, die keine sind und die Debatte um eine Gebühr für die Behandlung in einer Notaufnahme ‒ zu diesen Themen äußerte sich Martin Pin, der Chefarzt der Zentralen Interdisziplinären Notaufnahme (ZINA) und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Interdisziplinäre Notfall- und Akutmedizin (DGINA) am vergangenen Samstag in der WDR-Sendung „Aktuelle Stunde“.

Im Rahmen der Debatte zur aktuellen Situation in Notaufnahmen hat nun die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) eine neue Diskussion ausgelöst. Patienten, die aufgrund vermeintlicher „Kleinigkeiten“ direkt in die Notaufnahme gehen und nicht erst zu niedergelassenen Ärzten, sollen eine Gebühr bezahlen.

Der Chefarzt der Zentralen Interdisziplinären Notaufnahme, Martin Pin spricht sich klar gegen diesen Vorschlag aus, eine Gebühr in Höhe von 50 Euro zu verlangen. „Wir als christliches Haus sind gegen eine ´Zwei-Klassen-Notfallversorgung´. Notfallversorgung ist Daseinsfürsorge und muss allen offenstehen. Das darf nicht über Geld gesteuert werden.“

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