Kardiologie

In der Kardiologie behandeln wir Patientinnen und Patienten mit Erkrankungen des Herzens. Dazu gehört die Diagnostik und Therapie unter anderem von Herzrhythmusstörungen, Herzklappenfehlern, Durchblutungsstörungen des Herzmuskels, Herzschwäche und entzündlichen Herzerkrankungen.

Mit der Einrichtung eines hochmodernen Herzkatheterlabors im Jahr 2022 haben wir das Leistungsspektrum unserer Klinik in der Kardiologie noch einmal deutlich erweitert.

Wir verfügen zudem über eine hohe fachärztliche Expertise, sodass wir unseren Patientinnen und Patienten ein umfassendes diagnostisches und therapeutisches Spektrum anbieten können: von der nicht-invasiven Diagnostik bis zur interventionellen Therapie.

Unsere Behandlungsschwerpunkte

  • Koronare Herzerkrankung (Durchblutungsstörung des Herzmuskels) inklusive Versorgung des akuten Herzinfarktes
  • Herzrhythmusstörungen
  • Herzklappenerkrankungen
  • Entzündliche Herzerkrankungen
  • Herzschwäche

Die Herzkatheteruntersuchung

Eine Herzkatheteruntersuchung macht die Durchblutung des Herzens und damit eine mögliche Erkrankung der Herzkranzgefäße auf einem Bildschirm sichtbar. Wenn die Herzkranzgefäße verengt sind (koronare Herzkrankheit) oder wie bei einem akuten Infarkt verschlossen sind, kann die Engstelle direkt, also bereits während der Untersuchung, mithilfe eines Ballons geweitet werden. Außerdem kann über den Katheter eine Gefäßstütze aus Metall (Stent) eingesetzt werden, damit das Gefäß offen bleibt und das Herz wieder ausreichend mit Blut und Sauerstoff versorgt wird. Um allen Situationen gerecht zu werden, stehen uns alle modernen Hilfsmittel und Verfahren zur Verfügung, zum Beispiel Cutting-Ballons oder die orbitale Atherektomie.

Wir wenden sämtliche koronarinterventionellen Verfahren auch zur Akutversorgung bei Herzinfarkten und Hochrisikointerventionen unter Schutz einer mechanischen Kreislaufunterstützung (Impella) an. Unser Angebot umfasst zudem die Rekanalisation chronischer Koronarverschlüsse, die Behandlung angeborener Löcher im Herzen (ASD-/PFO-Verschlüsse), den Verschluss des linken Vorhofohres (LAA-Okkluder), aber auch Rechtsherzkatheteruntersuchungen und die Entnahme von Myokardbiopsien.

Herzschrittmacher und Defibrillator

Herzrhythmusstörungen können dazu führen, dass ein Herzschrittmacher oder auch ein Defibrillator (ICD) eingebaut werden muss. Diese Geräte werden ebenso bei uns implantiert wie Ereignisrekorder, die zum Beispiel dann notwendig werden, wenn Herzrhythmusstörungen als Ursache von Ohnmachtsanfällen vermutet, aber bisher nicht dokumentiert werden konnten.

Strukturelle Herzerkrankungen

Unsere enge Kooperation mit der Klinik für Kardiologie, Pneumologie und Angiologie und der Klinik für Herzchirurgie am Universitätsklinikum Düsseldorf gewährleistet zudem eine optimale Versorgung von Patientinnen und Patienten mit strukturellen Herzerkrankungen (wie Klappenvitien) sowie für elektrophysiologische Prozeduren. Sämtliche Vorbereitungsuntersuchungen etwa vor einem Aortenklappenersatz (operativ oder als TAVI) oder vor einer Mitralklappenoperation oder -reparatur (MitraClip) können in unserer Klinik erfolgen.

Koronare Herzkrankheit (KHK)

Tachykarde Herzrhythmusstörung (Vorhofflimmern)

Bradykarde Herzrhythmusstörungen (zu langsamer Herzschlag)

Herzinsuffizienz (Herzschwäche)

Herzklappenfehler