Ersttrimesterscreening

Was wird bei einem Ersttrimesterscreening gemacht?

Vor dem Ersttrimesterscreening führen wir mit Ihnen ein Gespräch über die anstehende Untersuchung. Eine erweiterte Diagnostik auf Organschäden des Kindes kann bereits in der zwölften bis 14. Schwangerschaftswoche durchgeführt werden. Diese Untersuchung kann mit einer Blutabnahme zur sicheren Beurteilung des Risikos einer Chromosomenstörung kombiniert werden. Eine besondere Bedeutung der Screening-Untersuchung im ersten Trimenon (also im ersten Schwangerschaftsdrittel) hat neben der Beurteilung der fetalen Entwicklung die Messung der Nackenfalte.

Welche Faktoren werden bei der Untersuchung berücksichtigt?

Die folgenden Faktoren können bei optimalen Untersuchungsbedingungen mit in die Risikokalkulation im ersten Trimenon eingehen:

  • Mütterliches Alter
  • Schwangerschaftsalter
  • Ethnische Zugehörigkeit
  • Mütterliche Blutuntersuchung (Bestimmung von PAPP-A, freiem ß-HCG, AFP)
  • Gesichtswinkelmessung
  • Darstellung der Nasenbeine
  • Herzklappenfunktion
  • Softmarker (kleine Auffälligkeiten, die eventuell einen Hinweis auf eine Entwicklungsstörung, Organauffälligkeit oder Chromosomenauffälligkeiten darstellen können)

Die Gesamtheit der genannten Punkte ermöglicht eine über 90-prozentige Entdeckungsrate hinsichtlich der häufigsten Chromosomenverteilung der Trisomie 21 und der beiden weiteren Trisomien 13 und 18.

Wann sollte das Ersttrimesterscreening erfolgen?

Die Untersuchung sollte strikt zwischen der elften (11 + 0) und der 14. (13 + 6) Schwangerschaftswoche oder zwischen einer gemessenen Scheitel-Steiß-Länge von 45 bis 84 Millimetern durchgeführt werden.

Durch unsere Teilnahme am NT-Programm der Fetal Medicine Foundation in London verfügen wir über eine Softwarelizenz, die diese Form der Risikoanalyse ermöglicht.