Zwei Ärzte im Gespräch vor einem Bildschirm mit Patientenaufnahmen

Unser Operationsspektrum Wirbelsäulenzentrum in Düsseldorf-Kaiserswerth

Wirbelsäulenchirurgie

Bandscheibenvorfälle aller Wirbelsäulenabschnitte

Besonders schonende minimalinvasive mikroskopische und endoskopische Operationstechniken, modernste und seit Jahren bewährte Implantate und Bandscheibenprothesen an der Halswirbelsäule (HWS) und Lendenwirbelsäule (LWS); Rezidiv-Operationen bei erneutem Auftreten von Bandscheibenvorfällen

Wirbelkanalerweiterungen/Dekompressionen bei Spinalkanalstenosen aller Wirbelsäulenabschnitte

Besonders schonende minimalinvasive mikroskopische Operationstechniken

Versteifungsoperationen aller Wirbelsäulenabschnitte

Falls eine mikroskopische Operation nicht infrage kommt, modernste und seit Jahren bewährte Implantate, je nach Indikation minimalinvasive schonende Techniken, anwendbar bei Wirbelgleiten/Spondylolyse

Wirbelersatz-Operationen aller Wirbelsäulenabschnitte

360-Grad-Rekonstruktionen/Fusionen

Ballon-Kyphoplastien/Zementierungen

Bei unkomplizierten Wirbelbrüchen, kann bei Bedarf auch unter örtlicher Betäubung erfolgen

Verschraubungen bei Brüchen des Kreuzbeins/hinteren Beckens

Besonders schonend über einen circa einen Zentimeter kleinen Schnitt, sofortige Vollbelastung möglich

Operationen bei Tumoren/Metastasen/Entzündungen

Komplexe Revisionsoperationen

Zweitmeinung

Patienteninfo Operationen an Halswirbelsäule, Brustwirbelsäule, Lendenwirbelsäule, Kreuzbein/Becken (auch bei osteoporotisch bedingten Brüchen)

Wie erfolgen Operationen an der Halswirbelsäule?

Meistens führen wir Operationen an der Halswirbelsäule über einen circa drei bis vier Zentimeter kleinen quer verlaufenden Schnitt an der rechten vorderen Halsseite durch. In seltenen Fällen und bei fortgeschrittenen Erkrankungen ist ein Schnitt im Nackenbereich notwendig. 

So können wir Bandscheibenvorfälle, Engstellen (Stenosen) mit Einklemmung des Rückenmarks, Wirbelbrüche oder Tumoren sehr schonend mikroskopisch assistiert operieren.  

Dabei kommen nur fest etablierte und seit Jahrzehnten bewährte Operationstechniken mit modernsten Implantaten und Bandscheibenprothesen zum Einsatz.  

Nach der Operation ist in der Regel ein stationärer Aufenthalt von lediglich drei bis fünf Tagen erforderlich. 

Wie erfolgen Operationen an der Brustwirbelsäule? 

Bandscheibenvorfälle im Bereich der Brustwirbelsäule können wir meistens mikroskopisch über einen kleinen Schnitt ohne Versteifung entfernen.  

Bei unkomplizierten Wirbelbrüchen, zum Beispiel bei Osteoporose, wird eine schonende Wiederaufrichtung und Verstärkung mit Knochenzement (eine sogenannte Kyphoplastie) angewandt. Bei besonderer Indikation kann sie sogar in örtlicher Betäubung erfolgen.  

In seltenen Fällen eines komplizierten Wirbelbruches oder bei Tumoren, Metastasen oder Entzündungen führen wir eine Wirbelersatzoperation durch. Hierfür erfolgt ein Schnitt an der Seite mit Verstärkung durch Titanimplantate (Schrauben und Stäbe) im hinteren Anteil. Diese komplexen Operationen an der Brustwirbelsäule werden bei uns je nach Indikation auch besonders schonend thorakoskopisch, das heißt mit Unterstützung durch eine Kamera, durchgeführt. 

Wie erfolgen Operationen an der Lendenwirbelsäule und am Kreuzbein/Becken? 

Für Operationen an der Lendenwirbelsäule und am Kreuzbein/Becken gilt:  

Alle Bandscheibenvorfälle und Spinalkanalstenosen (Engstellen im Wirbelkanal) werden bei uns grundsätzlich sehr schonend mikroskopisch und teilweise auch endoskopisch durchgeführt. Dabei können wir spezielle Operationstechniken einsetzen.  

Dazu gehören zum Beispiel je nach Lage des Vorfalls Knochenbohrungen für den Stabilitätserhalt, seitliche Zugänge über die sogenannte Pars interartikularis oder Operationen mit einem transtubulären System bei extrem seitlich gelegenen Vorfällen. 

Haben die Patientin oder der Patient mehrere Bandscheibenvorfälle, diagnostizieren wir mit Testinfiltrationen. Auf diese Weise können wir exakt den Vorfall herausfinden, der die Beschwerden verursacht. 

Versteifungsoperationen werden bei uns nur dann durchgeführt, wenn kleinere mikrochirurgische Eingriffe absehbar nicht zum Erfolg führen würden.  

Je nach Indikation führen wir Versteifungen unter anderem in der sogenannten MISS-Technik durch, also durch besonders kleine Schnitte, um möglichst wenige Gewebe zu verletzen. Die Erholungszeit und der stationäre Aufenthalt sind dabei in der Regel kürzer.  

Bei Wirbelbrüchen reicht meistens eine kleine Zementverstärkung aus. Bei komplizierten Wirbelbrüchen, Tumoren, Metastasen oder Entzündungen führen wir auch hochkomplexe 360-Grad-Rekonstruktionen und Wirbelersatzoperationen durch. 

Wie erfolgt die Operation osteoporotisch bedingter Brüche des Kreuzbeins oder des hinteren Beckens? 

Vor allem osteoporotisch bedingte Brüche des Kreuzbeins oder des hinteren Beckens, die zu immobilisierenden (lähmenden) Schmerzen führen, operieren wir sehr schonend über einen circa einen Zentimeter kleinen Schnitt an der Seite.  

Danach dürfen die Patientinnen und Patienten in der Regel sofort aufstehen und voll belasten.