Schematherapie in der Praxis IV: Empathische Konfrontation Einladung zum Wissenschaftlichen Kolloquium am 4. November 2026
Bei der Behandlung der Patientinnen und Patienten in der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik wird die Psychotherapie schulenübergreifend einsetzt. In den vergangenen Jahren haben sich die Mitarbeitenden aller therapeutischen Berufsgruppen in der Schematherapie weitergebildet. Um die Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärztinnen und Kollegen zu stärken, laden Chefarzt Prof. Dr. med. Joachim Cordes und sein Team jeden Herbst zum wissenschaftlichen Kolloquium ein, bei dem die Schematherapie praxisnah vermittelt wird.
Die Schematherapie ist eine integrative Form der Psychotherapie, die von Jeffrey E. Young entwickelt wurde. Sie verbindet die klassische Verhaltenstherapie mit Elementen der Psychoanalyse sowie der Gestalt- und Bindungstheorie. Im diesjährigen Kolloquium wird ein wichtiges Wirkprinzip der schematherapeutischen Arbeit in den Mittelpunkt gestellt: die empathische Konfrontation.
Im Kolloquium werden die theoretischen Grundlagen sowie praktische Interventionen der empathischen Konfrontation vorgestellt. Anhand von drei Fallbeispielen wird aufgezeigt, wie Konfrontation wertschätzend, emotionsfokussiert und therapeutisch wirksam gestaltet werden kann. Im Anschluss werden die Fragen der Teilnehmenden offen diskutiert.
Das Wissenschaftliche Kolloquium findet am Mittwoch, 4. November 2026 in der Klinik für Psychotherapie und Psychosomatik am Florence-Nightingale-Krankenhaus in Düsseldorf statt. 45 Teilnehmende können dabei sein. Mehr zum Programm und zur Anmeldung ist auf dieser Website zu erfahren. Die CME-Punkte bei der Ärztekammer Nordrhein sind beantragt.