Feierliche Verabschiedung von Georg Kulenkampff Langjähriger Kuratoriumsvorsitzender der Kaiserswerther Diakonie gewürdigt
Mit einem feierlichen Gottesdienst in der Mutterhauskirche ist Georg Kulenkampff heute als Vorsitzender des Kuratoriums der Kaiserswerther Diakonie verabschiedet worden. Zahlreiche Gäste aus Kirche, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft würdigten sein langjähriges Engagement für den evangelischen Träger.
Georg Kulenkampff war seit 2007 Mitglied des Kuratoriums und wurde 2009 Vorsitzender des Aufsichtsgremiums. Satzungsgemäß scheidet er zum 1. April 2026 aus seinem Amt aus.
In seiner Laudatio würdigte Bürgermeister Josef Hinkel die Verdienste Kulenkampffs: „Die Leistung von Georg Kulenkampff für die Kaiserswerther Diakonie ist herausragend und vorbildlich.“ Während seiner knapp 20-jährigen Zugehörigkeit zum Kuratorium, davon 17 Jahre als dessen Vorsitzender, seien maßgebliche Weichenstellungen für eine erfolgreiche Ausrichtung des Unternehmens erfolgt. „Dabei möchte ich mit der Sanierung des Florence-Nightingale-Krankenhauses, der Gründung der Fliedner Fachhochschule Düsseldorf sowie zuletzt mit der Eröffnung des Friederike Fliedner Hospizes Kaiserswerth nur drei von zahlreichen Meilensteinen hervorheben.“
Zum 1. April 2026 übernimmt Carola Gräfin Schmettow den Vorsitz des Kuratoriums. Sie gehört dem Gremium seit 2009 an und war seit 2012 stellvertretende Vorsitzende an der Seite Kulenkampffs. Ihr Stellvertreter, Christopher Delbrück, ist seit 2025 Mitglied des Kuratoriums.
Carola von Schmettow dankte ihrem Vorgänger für dessen „visionäre und zugleich bewahrende Leitung“. Sie freue sich darauf, ein bestens aufgestelltes Unternehmen weiter begleiten zu dürfen – gerade mit Blick auf die herausfordernden Zeiten für Akteure im Sozial-, Bildungs- und Gesundheitswesen. „Die Kaiserswerther Diakonie verfügt über eine starke Substanz und klare Werte. Besonders stolz bin ich auf die vielen hervorragenden Mitarbeitenden in unseren rund 100 Diensten und Einrichtungen“, so von Schmettow.
Georg Kulenkampff selbst blickte dankbar auf seine Zeit zurück. Er lobte ausdrücklich seine Weggefährten und die Mitarbeitenden der Kaiserswerther Diakonie. Dabei betonte er, dass er sein Engagement für den evangelischen Träger stets als persönliche Bereicherung seines Lebens empfunden habe. „Ich bin überzeugt, dass die Kaiserswerther Diakonie bei meiner Nachfolgerin Gräfin Schmettow in besten Händen ist, die das Unternehmen mit Weitblick, Engagement und hoher Fachkompetenz weiterentwickeln wird“, so Kulenkampff.
Der Gottesdienst in der Mutterhauskirche wurde zelebriert von Pfarrer Jonas Marquardt, Theologischer Vorstand der Kaiserswerther Diakonie sowie Professor Dr. Norbert Friedrich, Leiter der Fliedner Kulturstiftung. Die musikalische Gestaltung übernahmen Kirchenmusikdirektorin Susanne Hiekel (Orgel), Zhou Yi (Klavier) und Bert Bürgers (Horn).
Beim anschließenden Empfang würdigten der Vorstand Sebastian Gunst, Dr. Holger Stiller und Pfarrer Jonas Marquardt, Schwester Renate Biebrach für die Kaiserswerther Schwesternschaft, der ehemalige Vorstandssprecher Klaus Riesenbeck sowie Professor Dr. Jürgen Wettke für das Kuratorium das Engagement und die Leistungen von Georg Kulenkampff.