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26. August 2026

Ausverkauftes Lintorf Open Air unterstützt Clownsvisiten für Jung und Alt 1.000 Gäste feiern beim Benefizfestival der Lampisten für den guten Zweck

Feiern und gleichzeitig Gutes tun: 1.000 Besucher:innen kamen am 22. August zum sechsten Lintorf Open Air (LOA) der Lampisten e. V. auf den Sportplatz an der Jahnstraße. Bereits vier Wochen vor dem Benefizfestival waren sämtliche Tickets verkauft. Der Erlös des Abends kommt in diesem Jahr zwei Angeboten der Kaiserswerther Diakonie zugute, die auf besondere Weise Freude schenken: der Klinikclownin im Florence-Nightingale-Krankenhaus und den ROTEN NASEN, die regelmäßig im Haus Salem Lintorf zu Gast sind.

Mit Live-Musik von Gemini Music, den Schlagerschlampen, Emmie Lee und ihrer Band und den Slow Riders sowie einem Auftritt der Silver Stars wurde der Sportplatz in Lintorf für einen Abend zum Festivalgelände. Hinter der Veranstaltung stehen die 19 Lampisten, die das Open Air ehrenamtlich organisieren. Unterstützt wurden sie am Veranstaltungstag unter anderem vom DRK Ratingen, dem Lions Club Ratingen und der Schützenbruderschaft Lintorf am Grillstand. In den vergangenen fünf Jahren konnte der Brauchtumsverein insgesamt 112.500 Euro für Ahrtal-Flutopfer und soziale Projekte im Umkreis mit dem LOA spenden.

Auch in diesem Jahr steht hinter dem Festival ein klarer sozialer Gedanke. „Wir möchten Projekte fördern, die einen direkten Bezug zu unserem Zuhause haben und gleichzeitig Menschen unterschiedlicher Generationen erreichen“, sagt Melanie Meyer, Vorsitzende der Lampisten e. V. „Die Clownsvisiten schaffen genau diese Verbindung. Im Florence-Nightingale-Krankenhaus schenken sie Kindern besondere Momente, im Haus Salem erreichen sie ältere Menschen. Jung und Alt erleben durch die Clowns Freude, Nähe und für eine Weile einen ganz anderen Alltag.“

Wie wertvoll diese Begegnungen sind, konnten die Besucher:innen des Open Air auch auf der großen Videowand erleben. Die Lampisten hatten die Clowns zuvor bei ihren Besuchen im Haus Salem und im Florence-Nightingale-Krankenhaus begleitet und die Eindrücke in einem Film festgehalten. So wurde während des Festivals sichtbar, wofür die an diesem Abend gesammelten Spenden eingesetzt werden.

Im Florence-Nightingale-Krankenhaus besucht die Klinikclownin junge Patient:innen und bringt mit Humor, Fantasie und viel Einfühlungsvermögen Leichtigkeit in Situationen, die für Kinder und ihre Familien häufig mit Unsicherheit und Sorgen verbunden sind. Im Haus Salem sorgen die ROTEN NASEN mit Musik, Humor und persönlicher Ansprache für besondere Begegnungen mit den älteren Bewohnerinnen und Bewohnern.

„Wir sind den Lampisten sehr dankbar für diese großartige Unterstützung“, sagt Christine Taylor, Geschäftsführerin der Förderstiftung der Kaiserswerther Diakonie. „Beide Angebote sind eine wertvolle Ergänzung zu unserer medizinischen und pflegerischen Arbeit, können aber nicht aus der regulären Finanzierung getragen werden. Wir sind deshalb auf Spenden angewiesen. Das Engagement der Lampisten hilft uns ganz konkret dabei, diese besonderen Begegnungen weiterhin möglich zu machen.“

Gerade im Haus Salem lässt sich immer wieder erleben, wie unmittelbar die Clowns die Bewohner:innen erreichen. Sie begegnen jedem Menschen individuell, greifen Stimmungen auf, singen, erzählen, spielen und beziehen ihre Gegenüber mit ein. „Wenn die Clowns zu uns kommen, verändert sich die Atmosphäre im Haus“, berichtet Claudia Witte, Einrichtungsleiterin des Haus Salem Lintorf. „Sie zaubern unseren Bewohnerinnen und Bewohnern ein Lächeln ins Gesicht, sorgen für Abwechslung und sprechen mit Musik, Bewegung, Humor und persönlicher Nähe ganz unterschiedliche Sinne an. Dadurch werden Erinnerungen geweckt und Menschen aktiviert. Diese Besuche sind für viele unserer Bewohnerinnen und Bewohner etwas ganz Besonderes.“

Die Spendensumme des LOA 2026 ist, wie in den Vorjahren, der Reinerlös des Veranstaltungstags und wird nach Abschluss der Abrechnung bekannt gegeben.

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