Gesichtslift (Facelift), Stirnlift, Halslift
Wann kann ein Facelift, ein Stirnlift oder ein Halslift angezeigt sein?
Im Laufe des Lebens verändert sich das Gesicht durch die Alterung der Haut, die Erschlaffung des Bindegewebes und abgesunkene Wangenfettpolster. Wie schnell Ihre Haut altert, ist von vielen Ursachen abhängig: Ihren Genen, dem Einfluss der Sonne und Ihrer allgemeinen Lebensführung.
Ein müde wirkender Gesichtsausdruck hat konkrete Ursachen: erschlafftes Bindegewebe und abgesacktes Fettgewebe im Gesicht und am Hals. Tiefe Furchen um Nase und Mund, Runzeln auf der Stirn und Falten im Wangen- und Augenbereich können diesen ungünstigen unerwünschten Eindruck verstärken.
Wer sich deutlich jünger und aktiver fühlt, als sein Gesicht es ausdrückt, riskiert psychische Probleme – und dass sein Berufs- und Privatleben darunter leidet. Ein Facelift, ein Stirnlift oder ein Halslift können angezeigt sein.
Wie läuft die Behandlung bei einem Facelift, einem Stirnlift oder einem Halslift ab?
Nachdem wir Sie zum ersten Mal ambulant untersucht haben und der Befund vorliegt, besprechen wir mit Ihnen mögliche OP-Verfahren und damit verbundene Risiken. Danach legen wir Ihnen einen Kostenvoranschlag vor. Wenn Sie diesem zustimmen, können Sie mit uns – gern auch telefonisch – einen Behandlungstermin vereinbaren.
Ein Facelift ist ambulant oder stationär möglich. Wir raten Ihnen zu einer Übernachtung im Krankenhaus. Zur Nachbehandlung empfehlen wir Ihnen spezielle die Haut straffende und pflegende Cremes. Am Tag direkt nach dem Eingriff sollten Sie eine Ruhephase einlegen. Schon am nächsten Tag werden Sie aber wieder entsprechend mobil sein.
Ratsam ist es, eine Übergangsphase von etwa ein bis zwei Wochen nach dem Eingriff einzuhalten. Das Nahtmaterial kann zu diesem Zeitpunkt entfernt werden.
Was geschieht bei der Operation zum Facelift, Stirnlift oder Halslift?
Eine Gesichtsstraffung (Facelift) kann das Altern nicht aufhalten. Aber: Das Gesicht kann im Allgemeinen um einige Jahre optisch verjüngt werden. So entsteht ein frischerer Gesamteindruck.
Beim Facelift entfernen wir überschüssiges Gewebe, verlegen die Gesichtsweichteile an ihre ursprüngliche Position zurück und straffen die Haut. Kombiniert wird es in der Regel mit einer Halsstraffung. Weitere Optionen sind Lidstraffung, Stirnstraffung, Liposuction im Gesichts- und Halsbereich, Lipofilling oder Faltenunterspritzung.
Ausgangspunkt ist ein Beratungsgespräch in unserer Klinik, wobei wir uns möglichst individuell Ihren Wünschen und Erfordernissen anpassen. Die Operation findet in der Regel im Dämmerschlaf und mit örtlicher Betäubung statt, auf Wunsch auch mit Vollnarkose. Die Narben verstecken wir hinter und vor dem Ohr sowie im Haaransatz. Schon nach wenigen Tagen sind sie kaum noch sichtbar.
Wir lösen die Haut im Bereich von Hals, Wange und Stirn, heben mithilfe innerer Nähte die Weichteile an, führen eine innerliche Straffung durch und entfernen abschließend die überschüssige Haut. Zum Wundverschluss benutzen wir selbstauflösendes Nahtmaterial. Ein Verband ist meist nur ein oder zwei Tage erforderlich. Wie bei jeder Operation können Blutergüsse und Schwellungen auftreten, die meist von selbst abheilen.
Komplikationen sind selten und in der Regel für ein dauerhaft gutes Ergebnis unbedeutend. Sehr selten tritt eine Nachblutung mit erheblicher Schwellung und Schmerzen auf. Sie muss operativ behoben werden. Infektionen des Wundgebiets sind ebenfalls sehr selten. Geeignete Antibiotikatherapie und Pflege führen in der Regel rasch zur Abheilung. Ebenso selten sind Wundheilungsstörungen – wobei meist Faktoren eine Rolle spielen, die vor der Operation ausführlich besprochen werden (beispielsweise verzögerte Heilungsprozesse bei Rauchern). Vorübergehend kann es zu einem Taubheitsgefühl der Haut im Operationsgebiet kommen. Im Verlauf der Heilung kehrt im Allgemeinen die Sensibilität zurück.
Dennoch: Die Gesichtsstraffung gilt als besonders komplikationsarme Operation mit einem hohen Grad an Effizienz und Sicherheit.